Neugier ist mein Motor, die Liebe zum Menschen mein Kompass.

Ilka Theurich Coaching Lab Hannover

Manchmal beginnt eine Reise mit einem Bühnenvorhang !

Wer ist Ilka Theurich?

1987 stand ich zum ersten Mal in einem Theater – noch nicht mit dem Vorsatz, Coach zu werden, sondern mit der Neugier, was entsteht, wenn Menschen zusammen etwas Sinnstiftendes erschaffen. Diese Faszination begleitet mich bis heute: Wie bringen wir Kreativität, Menschen und Organisationen in Resonanz?

Seitdem habe ich viele Räume betreten – Theater, Museen, Hörfunkstudios, Universitäten, Kunstvereine und Unternehmen. Jeder Ort war für mich ein Labor für menschliche Entwicklung. Ich lernte, wie sich Ideen verwandeln, sobald man ihnen zuhört – und wie Führung gelingt, wenn man Menschen wirklich begegnet.

Meine Profession:

Ich arbeite als systemischer Business-Coach und Beraterin, spezialisiert auf FLINTA*-Führungskräfte und Diversitäts-Coaching. Meine Ausbildung spiegelt das wider:

  • Systemischer Business Coach
  • ThePowerMBA-Absolventin – mit einem 360°-Blick auf moderne Business-Welten
  • M.A. in Live Art & Performance Studies
  • Diplom-Künstlerin (FH)


Doch was mich wirklich ausmacht, ist die Verbindung dieser Welten.

Als Performancekünstlerin und Kuratorin:

setze ich Coaching nicht nur als Methode, sondern als künstlerisches Prinzip ein: Ich begleite Veränderungsprozesse, breche Routinen auf und gestalte Räume, in denen Menschen ihr eigenes Denken neu erleben können.

In meinen Lehrveranstaltungen und Mentorings:

nutze ich diese Haltung, um kreative Stagnation zu lösen. Oft beginne ich ein Mentoring nicht am Tisch, sondern im leeren Raum. Wir legen alle Projektpläne zur Seite und arbeiten zehn Minuten nur mit Stimme, Atem und Bewegung. Diese scheinbar „unnütze“ Zeit öffnet häufig genau den Zugang, der am Laptop blockiert war. 


Wenn eine junge Künstlerin zum Beispiel feststeckt, frage ich nicht: Was willst du zeigen? – sondern: Was bewegt dich wirklich? Dieser Perspektivwechsel kann Türen öffnen, nicht nur im künstlerischen, sondern auch im persönlichen Sinn.


Neulich kam eine Studentin zu mir, die seit Wochen an derselben Videoarbeit schnitt – technisch perfekt, innerlich leer. Im Gespräch wurde klar, dass sie eigentlich über den Verlust ihrer Großmutter arbeiten wollte, sich aber „nicht getraut hat, so privat zu werden“. Als sie diesen Satz ausgesprochen hatte, änderte sich alles: Aus der sauberen Übung wurde eine rohe, berührende Arbeit, in dem sie ihre eigenen Sprachnachrichten montierte. Genau an solchen Punkten wird Coaching für mich zur Kunst – wir verschieben den Fokus vom Produkt zur inneren Notwendigkeit. 

Meine Motivation:

Ich glaube an Vielfalt – nicht als Schlagwort, sondern als Antrieb für nachhaltigen Erfolg.

Vor ein paar Jahren habe ich ein Team begleitet, das nach außen als „divers“ galt: unterschiedliche Herkunft, verschiedene Fachrichtungen, alle Kästchen im Organigramm waren gefüllt. Und trotzdem herrschte Stillstand – dieselben drei Stimmen sprachen in jeder Sitzung, gute Ideen versandeten, Entscheidungen wurden vertagt. Erst als wir begannen, die leisen Perspektiven bewusst einzuladen und Machtfragen offen anzusprechen, wurde sichtbar, wie viel ungenutztes Potenzial im Raum war. 

Kurz darauf arbeitete ich mit einem anderen Unternehmen, das sich entschieden hatte, Diversität nicht nur zu benennen, sondern in Strukturen zu verankern: gemischte Projektteams, klare Verantwortlichkeiten, geschützte Räume für Widerspruch. Dort erlebte ich, wie Vielfalt Innovation möglich macht – Produkte wurden mutiger, Prozesse flexibler, die Zusammenarbeit menschlicher. 

Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit. Ich habe gesehen, wie Organisationen ohne Diversität an ihren Grenzen scheitern – und wie andere durch Vielfalt wachsen. Dieses Wissen teile ich weiter: Ich helfe dir, Diversität nicht als Herausforderung, sondern als Ressource zu verstehen und in deinem Alltag lebendig zu machen.

Meine Werte:

zeigen sich nicht nur in Worten, sondern in Begegnungen. 


In einem meiner Coachings saß mir einmal eine Führungskraft gegenüber, die sagte: „Ich bin nur hier, weil mein Team meinte, ich müsste mal an meinem Stil arbeiten.“ Sie lehnte sich zurück, verschränkt die Arme – sichtbar auf Abstand. Ich habe nicht mit einer Methode geantwortet, sondern mit Zuhören: Was genau tut weh? Wo fühlt sich etwas nicht mehr stimmig an?

Aus diesem ersten, vorsichtigen Gespräch wurde ein Prozess, in dem Vertrauen wachsen konnte: Wir sprachen über Fehler, über Zweifel, über alte Muster. Es war nicht immer bequem, aber ehrlich. Genau so verstehe ich unsere Zusammenarbeit: Sie basiert auf Vertrauen, Empathie und gegenseitigem Respekt. Offenheit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind für mich keine Floskeln, sondern eine gelebte Haltung – in jeder Sitzung, in jedem Feedback, in jedem Schweigen.

Ich höre zu, stelle Fragen und halte den Raum für Veränderung – auch dann, wenn es herausfordernd wird. Wenn du bereit bist, neue Wege zu gehen – beruflich, künstlerisch oder unternehmerisch – begleite ich dich gern dabei, dein volles Potenzial zu entfalten.